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| Boda-Bodas |
Heute hat sich mein Kollege aus dem Lake Victoria Hotel in Entebbe ausgecheckt und sich von unserem Fahrer nach Kampala in den Kabira Country Club bringen lassen. Von jetzt an bin ich in Entebbe ganz alleine vor Ort. Am Abend habe ich dann noch zu Fuß die Gegend erkundigt. Hier ist das häufigste Transportmittel ein Boda-Boda, was nichts anderes als ein Moped ist. Häufig sind diese Gefährte in einem schlechten Zustand und werden auch noch bis an die Grenzen überladen. Beim verlassen des Hotels bleibt einem nicht erspart die Boda-Bodas mit einem "No" auf die Frage "Yes" zu antworten. Von meiner Firma haben wir ein offizielles Verbot erhalten, dieses Transportmittel zu benutzen. Auch möchten wir bei privaten Fahrten davon absehen, da es sehr häufig Unfälle damit geben soll. Gesehen habe ich allerdings noch keinen. Zurück zum Thema "Gegend erkunden" und dem Titel dieses Blogs. Ich wollte mit Hilfe von Google Earth zum Strand, um ein paar Videos vom Victoriasee zu machen. Auf dem Weg zum Strand habe ich mich dann vollkommen verirrt und bin in eine Gegend geraten, wo ich dann lieber den "Rückzug" angetreten habe. Auf einmal höre ich hinter mir rufe. Die habe ich einfach mal ignoriert. Jedes Kind in Uganda, wenn es einen weißen sieht, ruft und winkt ganz heftig. Aber hier war eine junge Frau hinter mir her. Sie hatte ein Alter zwischen 22 - 25 Jahren und unterhielt sich mit mir. Dann fragte sie mich nach meiner Telefonnummer. Da fiel mir ein Gespräch von jüngeren Kollegen ein, die es doof fanden, dass Männer in meinem Alter bessere chancen bei den Frauen hatten. Ich habe das nicht für ernst genommen. Aber anscheinend ist an dieser These etwas dran. Da ich leider meine Nummer vom Firmentelefon nicht auswendig wußte, konnte ich keine "Affäre" beginnen. :-) Und da halte ich mich mal an den Satz "... und das ist gut so!" (Entebbe, Uganda)
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