Sonntag, 16. Januar 2011
Botanical Garden
Heute, an meinem voraussichtlich letzten freien Tag, regnete es am Vormittag. Wobei man schon von Gewitter sprechen muß. Der Donner war sehr intensiv und die Regentropfen sehr dick. Gegen 13 h lösten sich die Wolken auf und so machte ich mich auf den Weg zum Entebbe Botanical Garden. Von meinem Hotel war es ein Fußmarsch von einer halben Stunde. Dann fand ich einen Eingang. Wie immer war hier der Eintritt für meine Filmkamera teurer als für mich persönlich. Aber umgerechnet 1,60 € (5.000 UGX) sind vertretbar. Der Park wurde 1898 eröffnet. Nebenan befindet sich auch ein Genlabor für Pflanzen. Der Park ist ca. 40 Hektar groß und darf sogar mit dem Auto befahren werden. Wie immer liegt der Müll auch hier auf den Wegen oder Geländer herum. Ein ganzer Bus aus Kampala mit Studenten machte "Big Party" am Victoriasee. Es fand dort auch ein Freilichtgottesdienst statt. Und viele kamen einfach mit ihrem Auto zum Picknick vorbei. Die Bäume hier sind riesig. Und an einer Stelle fand ich dann auch wieder eine Horde Affen. Durch den Regen und die nachfolgende Wärme war es heute etwas tropisch an manchen Stellen. Beim verlassen des Parks, wurde ich noch angesprochen. Und nach den ersten Sätzen kam die Frage, ob ich Holländer wäre. Der Einheimische war wohl ein Student. Er erzählte mir, dass die größte Touristengruppe in Entebbe wohl die Holländer sind. (Ist da nicht von Terroristen in Orange die Rede???) :-) Danach sollen angeblich deutsche und engländer die Statistik anführen. Aber dann muß ich sagen, dass die wohl nicht in meinem Hotel absteigen. Außer vielleicht die Crew von KLM. Das sind naturbedingt alles Holländer. Dann rückte ich noch eine Spende für Tiere oder was auch immer heraus und machte mich auf den Weg zum Hotel. Der Student konnte auch ein paar deutsche Worte. Sein Prof. an derr Universität heißte Walter und kommt aus Schweinfurt. Die Welt ist doch klein. :-) In der Nähe soll es noch eine Schlangenfarm geben und noch ein weiteres Ausflugsziel wo man mit dem Boot frei lebende Schuhschnäbel sehen kann. Aber ob ich da noch mal zu Zeit habe, das glaube ich nicht. (Entebbe, Uganda)
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