Heute morgen nach dem Frühstück habe ich mich mit gepackten Koffern zur Rezeption begeben. Bei meiner Anreise habe ich schon bekannt gegeben, dass ich später eine Rechnung für meine Firma brauche und deswegen auch Firmenname sowie Adresse in die EDV eintragen lassen. Denn im Januar war es so kompliziert das zu ändern. Vorwurfsvoll wurde mir mitgeteilt, dass ich das doch gefälligst beim check in anzugeben hätte. Na das habe ich ja dieses Mal gemacht. Ich bin also siegessicher, aber aus gewohnter Vorsicht mit genügend Zeitvorsprung zur Rezeption und dann zum Kassierer. Bezahlt war schon alles im voraus. Ich brauchte nur die Rechnung. Zuerst meinte die Kassiererin, dass alles OK sei und ich die Rechnung an der Rezeption abholen kann. An der Rezeption hieß es dann, nöööö, wir brauchen von der Kassiererin einen Beleg. Zwischenzeitlich war eine Reisegruppe der UNO bei der Kassiererin. Das dauerte natürlich. Dann habe ich mich mal dazwischen gedrängt. Ich bekomme meine Rechnung und was soll ich sagen, nur mein Name war auf der Rechnung. Kein Firmenname und keine Adresse. Außerdem habe ich meinen eigenen Namen nicht mehr erkannt. Also habe ich mich bei der Rezeption beschwert. Die waren einfach unfähg das zu ändern. Nach einer halben Stunde war der Firmenname endlich auf der Rechnung. Mein Name war immer noch verkehrt. Also noch mal meinen Namen mittels Visitenkarte vorgelegt und gebetet. Natürlich war die nächste Rechnung wieder mit verkehrten Namen. Aber dafür schon erkennbar. Beim 4. Anlauf und 50 Minuten Zeitaufwand konnte ich dann meine Rechnung in Händen halten. Leider ist diese Unfähigkeit häufig in Uganda zu betrachten. Die Menschen sind zwar nett, aber toooootal lahm und unpünktlich. Nach der Arbeit bin ich dann mit meiner Kollegin und dem Projektleiter nach Kampala. Dort wurde ich dann im Kabira Country Club abgeliefert. Die Zimmer sind nicht so gut wie in meinem Hotel in Entebbe, aber hier saß ich kaum im Restaurant, da war der Kellner auch schon da. Kaum hatte ich aufgegessen, konnte ich auch schon bezahlen.Während in Entebbe nur ein Mann am Klavier saß, war hier gleich eine ganze Band am werkeln. Im Hotel habe ich dann noch einen Kollegen getroffen, der hier auch zu tun hat. Wir wollen auch noch gleich los und die Stadt unsicher machen. Obwohl die bestimmt schon unsicher genug ist. Falls ich morgen der Blog ausfällt, bin ich wahrscheinlich nicht mehr lebendig. :-) Ach ja, das Internet im Hotel ist eine Katastrophe. Aber Gott sei Dank habe ich ja einen Umts Stick. Vielleicht gibt es ja später noch ein update.
UPDATE
Wir haben also gestern noch die Gegend unsicher gemacht. Wir waren bei 4 verschiedenenb locations. Aber eine war wirklich unglaublich. Die Jungs haben sich mit mir einen Spaß erlaubt und sind mit mir in eine Bar rein, wo ich auf einmal 6 - 7 Mädels an der Backe hatte. Wohlgemerkt gleichzeitig und alle liebten mich ja so sehr. Das war wirklich suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuper zudringlich. Ich wurde angetatscht, vollgelabert und wußte mir nicht mehr zu helfen. Das waren Professionelle.... :-) Ich habe sowas noch nie erlebt. Die Jungs haben sich echt einen Spaß daraus gemacht mir diesen Laden zu zeigen. Ich war echt froh, wie wir wieder gegangen sind. Ich bin es nicht mehr gewöhnt mit 7 Frauen gleichzeitig.... :-) Ich kann es echt nicht beschreiben. Das muß man als Mann mal erlebt haben. Krass... Megakrass
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